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Die zeitgeschichtliche Entwicklung der Steinbildhauerei Wirtz

Teil 1
Der akademische Bildhauer Bernhard Wirtz erlernte das Handwerk um 1875
bei dem weit bekannten Bildhauer Fleige in Münster.

Bernhard Wirtz gründete 1881 in Haltern ein Atelier für figürliche Arbeiten
kirchlicher und profaner Art in Stein und Holz. Sein Atelier befand sich an der
Weseler Strasse 10-12. Im Laufe der nächsten Jahre erweiterte er sein Angebot
in den Bereichen Postamente, sowie die Ausführung von Altären und
Grabdenkmälern und die Übernahme von Grottenbauten.

Zu dieser Zeit hatte Bernhard Wirtz sen. auch noch einen eigenen Steinbruch in
den Borkenbergen. Um die Jahrhundertwende fanden mehr als 12 Steinmetze
bzw. Bildhauer Arbeit bei ihm.
Der akademische Bildhauer Bernhard Wirtz sen. lieferte auch häufig Skulpturen
und Altäre ins benachbarte Ausland (z.B. Belgien, Niederlande). Laut der
Überlieferung schuf er auch Werke für den Weiterbau des Kölner Doms.

Seine drei Söhne Bernhard, August und Hubert sen. erlernten ebenfalls das
Bildhauerhandwerk.

   
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